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Zwischen oben, zwischen unten, schweb ich hin zu muntrer Schau.
Ich ergötze mich am Bunten. Ich erquicke mich im Blau.

Und wenn mich am Tag die Ferne luftiger Berge sehnlich zieht,
Nachts das Übermaß der Sterne prächtig mir zu Häupten glüht,
Alle Tag´ und alle Nächte rühm ich so des Menschen Los.
Denk er ewig sich ins Rechte, ist er ewig schön und groß.
Wenn am Tag Zenit und Ferne blau ins Ungemeßne fließt,
Nachts die Überwucht der Sterne himmlische Gewölbe schließt,
So am Grünen, so am Bunten kräftigt sich ein reiner Sinn
Und das Oben wie das Unten bringt dem edlen Geist Gewinn.
(Johann Wolfgang von Goethe)

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