FGUD – Forschungsgesellschaft Urgeschichtliche Details

gegründet am 1. Februar 2009 von Zatoz Nondik

A) Globale geografische Lage urzeitlicher Bauten

Inhaltverzeichnis A | » Gesamtes Inhaltsverzeichnis

 

A) 8.
A) 8.1

Sonstige
 
Über die Zuordnung von archäologischen zu astronomischen Objekten (Abstract eines Vortrages)

Bei sämtliche Analysen von archäologischen Anlagen in Bezug auf ihre astronomische Bestimmung wird immer, bewusst oder unbewusst, die rezente Konstellation der Erde im Weltall vorausgesetzt. Ich frage Sie, "warum?"

Es gibt auf der Erde eine große Menge von archäologischen Objekten, die aus verschiedenen Gründen als astronomisch bestimmt gelten, aber der Sinn dieser Bestimmung kann meistens nur vermutet, aber nicht bewiesen werden. Das ist besonders in Mittel- und Südamerika sehr deutlich. Ich meine damit:

  1. die Grundmauern von Theotihuacan in Mexico und den anderen 50 prähistorischen Städten, deren Hauptrichtung 15,5° von der geografischen Nordrichtung nach Osten abweicht (Anthony Aveni hat diese Richtung "Theotihuacan-Norden" genannt).
  2. das Pyramidenfeld von Cochasqui in Ecuador, deren Pyramide E als astronomische Anlage erkannt wurde und deren Hauptrichtung 13,5° von der geografischen Nordrichtung nach Osten abweicht.
  3. die Pyramiden von Cahuáchi in Peru
  4. die Linien von Nazca in Peru
  5. die Grundmauern von Cuzco
Weitere Beispiele folgen im Vortrag. Aus diesen resultiert, dass die Abweichungen keine Abweichungen sind, sondern nur die zur Zeit der Herstellung der Bauten vorhandene Nord – Richtung darstellen. Begründung: Alle Abweichungen treffen sich in der Mitte von Grönland am gleichen Punkt, wenn man unterstellt, dass die südamerikanische, tektonische Platte damals 13,5° entgegen der Uhrzeigerrichtung verdreht war. Außerdem gibt es weltweit noch andere archäologische Objekte, deren Hauptrichtung nach Mittelgrönland weist. Es folgen weitere charakteristische Beispiele:
  1. Thornborogh in England
  2. Stonehenge in England
  3. Göbekli Tepe in der Türkei
  4. Trelleborg / Fyrkat / Aggersborg in Dänemark
  5. Newgrange in Irland
  6. Arkaim in Russland (Ural)

Damit wird sichtbar, dass die genannten archäologischen Objekte nach Norden ausgerichtet waren, weil der geografische Nordpol in Grönland lag. Das bedeutet aber nicht, dass sich die Richtung der Erdachse um ungefähr 20° verschoben hätte, sondern, dass die gesamte Erdkruste wie eine Orangenschale auf der Frucht verschoben wurde, aber der Erdmantel und Erdkern die Achsenrichtung unverändert beibehielten. Das dieser Effekt einer indirekten Polverschiebung eingetreten sein könnte, lässt sich mit den Erkenntnissen von Alfred Wegener über die Bewegungen der Erdkruste begründen. Es muss ein plötzliches Ereignis mit entsprechender Energie auf die Erdkruste gewirkt haben und irgendwelche Spuren hinterlassen haben.

Es ist bekannt, dass die Geschichte im Kosmos keine Geschichte von kontinuierlicher Bewegung ist, sondern eine Geschichte von plötzlichen Veränderungen (es folgen Beispiele). Warum sollte also die Erde eine Besonderheit darstellen und keine Änderung ihrer Ausrichtung und Dynamik im Raum erfahren haben? Weltweit sind genügend innere und äußere tektonische Ereignisse bekannt, die immer wieder die Erde erschüttern. Im Vortrag folgen Beispiele: Erdbeben und Vulkanausbrüche besonders in Südamerika, Meteoriteneinschläge, Hinweise auf Apophis. In diesem Sinne könnte ein Himmelskörper von Nord-West kommend zwischen den Bermudas und dem nördlichen Wendekreis in den Atlantik gestürzt sein und ein Loch in die Erdkruste geschlagen haben. Dadurch kam es zu einem Megavulkanausbruch, weil die Erdkruste an der vermutlichen Einschlagstelle relativ dünn ist. Die Eruption aus einem Gemisch von Gasen, Asche, Heißdampf und Magma bewirkte einen Rückstoß auf die Erdkruste, der noch größer war als der Einschlag. Dabei wurde die West-Ostkomponente des doppelten Impulses durch die Erddrehung ausgeglichen und durch die Nord–Südkomponente die gesamte Erdkruste verschoben. Damit befindet sich seitdem der Nordpol nicht mehr in Grönland, sondern an der gegenwärtigen Stelle. Außerdem verdrehte dieser Impuls zusätzlich die südamerikanische Platte um 13,5°. Im Weiteren werden Gründe und Tatsachen erläutert, die vermuten lassen, dass diese Verschiebung vor 11.000 Jahren stattfand.


Wenn man also die archäologischen Objekte, die eine Ausrichtung auf den urzeitlichen Nordpol aufweisen, astronomisch analysiert und dabei die adäquate, virtuelle Himmelverschiebung berücksichtigt, kommt man vielleicht zu neuen Erkenntnissen.


Von Cochasqui wird zum Beispiel berichtet, dass früher von dieser Stelle aus
Sternbilder (Großer und kleiner Bär) sichtbar waren, die gegenwärtig nicht
mehr sichtbar sind. Auch könnte der Handel mit der Spondylos Muschel nicht
von Ecuador nach Nazca erfolgt sein, sondern von Nazca nach Ecuador, weil
vor 11.000 Jahren der Äquator durch Nazca verlief. Die Beringstraße, Alaska
und Ostsibirien waren vor der Polverschiebung eisfrei. Die Menschen konnten
von Sibirien nach Amerika wandern. Oder wanderten sie von Amerika nach
Sibirien? Stammen die Tschuktschen vielleicht aus Amerika? Jedenfalls wurden
durch die Polverschiebung die vor 11.000 Jahren lebenden Tiere in Alaska und
Ostsibirien "über Nacht" gefrostet und blieben teilweise bis heute wie zum
Beweis erhalten.

Startseite | Impressum